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Sterbebegleitung
IN FRIEDEN LOSLASSEN
Willkommen

 

"unheilbar krank"


Die plötzliche Diagnose «unheilbar krank» verändert das Leben radikal. Auf einmal sind da so viele Fragen, Ängste und Befürchtungen. Und die grosse Frage: Wie geht es jetzt weiter?  

Für Sie und Ihren Partner, Ihre Familie und alle Angehörigen folgt nun eine belastende, schwierige Phase des Lebens. Vielleicht prägen auch schon Schmerzen, körperliche Beschwerden und seelische Belastungen Ihren Lebensalltag. Aber Sie sind nicht allein!

Zum Glück gibt es heute – neben der  kurativen Medizin – auch  die sogenannte  „Palliative Care“ bezw. die palliative Medizin, die Sie jetzt in Anspruch nehmen dürfen. Oberste Priorität dieser medizinischen und fachlichen Begleitung ist die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Beschwerden. Aber oft sind gerade Mediziner und Pflegende überfordert mit der spirituellen, psychosozialen und psychologischen Dimension der Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Wegabschnitt. Diese Lücke versuche ich als erfahrener und professionell arbeitender Seelsorger mit meinem Angebot einer spirituellen und menschlichen Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen zu schliessen.

Offene Fragen an den behandelnden Arzt und Pflegefachleute  können helfen, sich Klarheit über Ihre eigene Situation und Ihren Prognose zu verschaffen. Darüber hinaus gibt es aber auch Themen, die Sie vielleicht lieber mit einem Seelsorger besprechen möchten.








Loslassen - eine Herausforderung


Niemand stirbt gerne. Der Tod ist die äusserste Grenze, an die das Leben uns führt. Wenn wir wählen könnten, möchten wir nicht sterben. Wir würden uns wünschen, dass alles so bleiben würde. Denn das Unbekannte macht Angst. Wir hängen an diesem Leben, weil wir nur dieses Leben kennen. Auch die Raupe würde wahrscheinlich - wenn sie denn wählen könnte - lieber einfach als Raupe weiterexistieren und sich nicht verpuppen und damit verwandeln. Sie weiss ja nicht, was die Schöpfung mit ihr vorhat. Aber sie hat keine Wahl. Ihre Bestimmung ist es, sich zu verwandeln und weiterzuentwickeln. Uns Menschen geht es genau gleich. Vielleicht ist die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Unbekannten, hinter der grossen, geheimnisvollen Pforte des Lichtes. Im Unterschied zur Raupe wissen wir, dass wir nun unseren "Kokon" ablegen müssen. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass das, was kommt "gut" ist...   

Und doch: Man muss im Leben Vieles loslassen, zuletzt das Leben selber. Dieses grosse und letzte Loslassen ist vielleicht die grösste Herausforderung, vor die das Leben uns stellt.  



End-of-Life-Care

Wenn der Tod an unsere Türe klopft und uns bewusst wird, dass wir nun das letzte Wegstück vor uns haben, möchte ich Ihnen als Ihr Begleiter, Seelsorger und Coach helfen, diesen Weg bewusst zu gehen und in Frieden loszulassen. Wie gesagt, das ist eine der schwersten Aufgaben, denen ein Mensch sich stellen kann: seinen eigenen Tod anzunehmen und mutig die Türe zu seiner Transformation zu öffnen.


Bleiben Sie mit Ihren Fragen, Ihren Themen und auch Ihren Ängsten, die Sie jetzt beschäftigen, nicht allein. Vertrauen Sie sich einem Menschen an, der Sie und Ihre Angehörigen jetzt begleitet und Ihnen hilft, diesen schweren Weg in Würde zu gehen.

 

 




Ihr Leben

Jedes Leben ist ein Universum: So viele Farben und Melodien, aber auch Trauer und Glück, Wut und Tränen, Liebe und Hoffnung.  So viele Wege, die sie gingen, darunter steinige, blumige, schöne, schwierige und manchmal auch einsame.

Es gab so viel schöne, aber auch schwere Momente. 
Es ist   I h r  Leben.

Vielleicht haben Sie Lust, mir mittzuteilen, was Ihnen wichtig war in Ihrem Leben…


Ich höre Ihnen zu, bin für Sie da und schweige auch mit Ihnen, wenn Schweigen gut tut.

Ich spreche mit Ihnen über die Themen, die Sie bewegen. Ihre Fragen, Ihre Erinnerungen, Ihre Ängste, Ihre Hoffnungen stehen im Zentrum meiner Aufmerksamkeit. 

Ich unterstütze Sie auch dabei, bewusst zu leben bis zum letzten Augenblick. Das beinhaltet auch, Abschied zu nehmen und die Dinge zu erledigen, die noch zu erledigen sind und die es leichter machen, loszulassen und in Frieden zu gehen.




Sterben - wie kann man das üben?


Seit unserer Kindheit haben wir so viele Dinge über das Leben gelernt, aber niemand hat uns je gelehrt, wie wir sterben können. Darum: Jeder Mensch geht als „Anfänger“ in sein eigenes Sterben. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Jeder Mensch stirbt seinen eigenen Tod. Und: Jeder Mensch hat das Recht, sich auf seine Weise vom Leben zu verabschieden. 


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